„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,

können sie das Gesicht der Welt verändern.“

...sagt ein afrikanisches Sprichwort.
 

Wir wissen, dass es erst einmal absurd anmutet, das Thema Klingeltöne mit ökosozialen Engagement zu verbinden. Dennoch (wir mögen Aphorismen ;-), nach G.B. Shaw: "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute mit ein paar verrückten Ideen; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben...“


Mit Bundespräsident a. D. Köhler

Wir lieben Musik, Vernetzung und engagierte Menschen. Wir überblicken ein wenig Zusammenhänge in Prozessen, leben das Internet und brennen für die Integration von ökosozialem Handeln in Alltagswelten. THE RINGS bringt Musiker, Charities, Technik und Nutzer mit dem Charitone zusammen.

Also nach dem guten Herrn G. B. Shaw, sind wir im positiven Sinne auch ein bisschen "verrückt" – im Besonderen der Initiator und „das Gesicht“ von THE RINGS, Jochen Holtrup:

Aus einem Portrait 2012: „Holtrup ist einer der Pioniere für Social Entrepreneurship in Deutschland und im Internet. Ob mit Unterstützung des Friedensnobelpreisträgers Yunus das erste Charity-Shopping Konzept 'The Care Club', das erste Crowd-Transparenz Portal 'NetzWirken', lokale CSR Konzepte wie 'Bürgerwirken', aber auch Mit-Vordenker für das GENISIS-Institut oder Mitarbeit in der Blue Economy – Holtrup verbindet seit Jahren Ökosoziales mit Ökonomischem.“


Mit Friedensnobelpreisträger Prof. Yunus

Doch sein eigenes Engagement empfindet er eher als eine Art "Notwehr": Mitten in einer internationalen Karriere zeigten ihm einige gesundheitliche Herausforderungen um die Jahrtausendwende herum seine Grenzen auf. Doch ein positiver Effekt war für Jochen, dass eine solche Situation andere Grenzen in einer eingeschränkten Wahrnehmung abbaut "Es geht dann ganz schnell darum, wer du bist – und nicht mehr darum, was du an Dingen hast. Es ist erschreckend zu erkennen, was für ein Unfug für dieses "Was" veranstaltet wird – und mehr noch auf wessen Kosten...", sagt Jochen. Seitdem nimmt er den Ausdruck "Sinn und Zweck in der Arbeit finden" mit mehreren Projekten wortwörtlich. Aus einer weiteren Rehabilitationsphase in 2011 ist nun mit Hilfe einiger befreundeter Professionells die Idee und Umsetzung zu THE RINGS entstanden.

 

"Dies geht an die Verrückten, die Unangepassten, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Stifte in den quadratischen Löchern … diejenigen, die Dinge anders sehen – sie mögen keine Regeln…. Du kannst sie zitieren, eine andere Meinung haben als sie, sie glorifizieren oder verdammen. Aber das einzige was du nicht machen kannst, ist sie zu ignorieren. Denn sie verändern die Dinge… sie bringen die Menschheit voran und während einige sie als die Verrückten sehen mögen, sehen wir ihr Genie. Denn diejenigen die verrückt genug sind zu denken, dass sie die Welt verändern könnten, sind diejenigen, die es tun."

Auch wenn Dannie Quilitzsch noch nicht auf den gleichen Erfolg wie Zitatgeber Steve Jobs zurückblicken kann, ist es zumindest die gleiche Haltung, die sie antreibt. Der ünermüdliche Wille, Menschen zusammen zu bringen, die sich für eine bessere Welt einsetzen und die Zukunft gestalten, sowie der Glaube daran, dass es tatsächlich möglich ist, die Welt zu verändern, sind ihre Motivatoren Projekte wie THE RINGS zu entwickeln, zu beraten und in die Welt zu tragen. Andere Initiativen und Projekte, an denen sie mitgewirkt hat, sind unter anderem Utopia, Viva con Agua, Die Komplizen, Deutschland rundet auf, Du hast die Macht, WASH Social Art Festival und Feels Like Home.

 

Thomas Mai, Stephan Graß und Ihr Team von maimultimedia bringen durch ihre herausragenden technischen und gestalterischen Fähigkeiten THE RINGS in Form und Funktion.

„Die Technik, welche weder gut noch böse ist, ist ohne Bezug zur Moral. Die Moral steckt nicht in dem Hammer, sondern in dem Menschen, der ihn führt. Die Technik bedarf einer moralischen Instanz, welche eine Kontrolle über ihre Anwendung zum Nutzen des Menschen ausübt.“ sagte Peter Bamm. Auch darum ist das Ziel von maimultimedia: Kein Schnickschnack. Einfach nur funktionierende Lösungen mit Charakter durch zielgruppengerechte Kommunikation und geeignete Maßnahmen.


Last not Least gebührt eine besondere Erwähnung dem wundervollen musikalischen Berater Prof. Dr. Lutz Neugebauer

Klingelton

Um das "verrückt" noch einmal aufzunehmen: Ein „normaler“ Klingelton mag noch so sehr ein gewollter Ausdruck unserer Individualität sein (das mögen wir ja...) – wenn der Klingelton legal gekauft ist, bleibt er in den meisten Fällen eher das individuelle "Klingeln in der Kasse" gesichtsloser Geschäftemacher. In den Hoch-Zeiten ging es um Milliarden Dollar, die meistens den jungen Menschen perfide aus den Taschen gezogen wurden. Eine ganze Generation wurde jahrelang mit penetranter Dauerwerbung tyrannisiert und manipuliert. Dazu kam, dass oftmals die Musiker und ihr musikalisches Schaffen ohne gerechte Entlohnung zweckentfremdet und ausgenutzt wurden. Zurecht werden wir nicht mehr viele Bekannte finden, die in letzter Zeit Geld für einen Klingelton ausgegeben haben.
 

Charitone

Und doch gerade dieses Image sehen wir als eine Riesenchance: Etwas mit solch einem Ruf neu zu denken, intelligent zu verändern. Speziell auch jetzt, indem das Produkt „Klingelton“ eigentlich durch Umsonst-Klingeltöne und kleine Programme zur Eigenerstellung von Klingeltönen kein Produkt mehr ist, wofür Menschen noch Geld ausgeben. Wir möchten ein wenig provokant in diesem Umfeld aufzeigen, dass es eigentlich nur einer anderen Denkweise und Überzeugung bedarf, um aus etwas "Bösem" ein Symbol für "das Gute" zu erschaffen. Dazu ersetzen wir ganz einfach das normale Unternehmensziel der monetären Gewinnmaximierung für die Stakeholder durch den größtmöglichen ökosozialen Profit für die Menschen. Und wir glauben an die Menschen! Wir bewundern die Engagierten und deren Arbeit in den Charities. Wir informieren über deren Arbeit und setzten links zu deren PayPal Konten – und hoffen darauf, dass sich Menschen finden, die sich begeistern lassen und dies mit einer finanziellen Unterstützung ausdrücken möchten. Genauso hoffen wir auf Künstler, die die Charties mit einem Charitone unterstützen. Künstler, die mit ihrer Musikalität sinnstiftend ein Symbol für Engagement schaffen, und dafür fair entlohnt werden. Indem wir z. B. die Charitones verschenken, hoffen wir genug „Rabbatz machen zu können“, damit viele Menschen sich auf THE RINGS informieren und von dem Engagement der Charities erfahren. Und letztendlich Ihren Klingelton gegen einen Charitone eintauschen.

 

made with love in Dortmund